Corrupted Cloud Transmissions

by Circuitnoise

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about

former vailable as CD-R (ltd.ed. 50 copies) / SOLD OUT !

paintings by Reiner Heidorn
saatchiart.com/reinerheidorn
design by EMERGE

Circuitnoise (DE) aka Jens Rosenfeld erkundet das weite Feld der zufälligen Störsignale durch elektronische Geräte. Mathematische und physikalische Zufällen und Entscheidungsverhalten von komplexen Systemen beeinflussen die Soundgenerierung. Musikalisch bewegt das Projekt sich zwischen Noise, Sound Art und Live-Elektronik.

Corrupted Cloud Transmission beschäftigt sich mit den elektromagnetischen Störsignalen von Smartphones, Tablets und Computer. Die unterschiedlichen Sounds basieren zum einen aus den verschiedenen Devices an sich und zum anderen durch die Sonifikation der laufenden Programme auf selbigen. Durch die Bearbeitung und Verfremdung ergibt sich eine ungehörte kühle immersive technische Soundlandschaft.

www.circuitnoise.de
circuitnoise.bandcamp.com
facebook.com/circuitnoise


The day when we shall know exactly what “electricity” is, will chronicle an event probably greater, more important than any other recorded in the history of the human race. The time will come when the comfort, the very existence, perhaps, of man will depend upon that wonderful agent.
— Nikola Tesla

credits

released February 27, 2016

The aim of the Circuitnoise project is to discover the vast field of random noises through electronic devices. Nothing more nothing less... Circuitnoise is a random fluctuation in an electrical signal, a characteristic of all electronic circuits. Noise generated by electronic devices varies greatly, as it can be produced by several different effects. Thermal and shot noise are unavoidable and due to the laws of nature, rather than to the device exhibiting them, while other types depend mostly on manufacturing quality and semiconductor defects.

On this basis Jens Rosenfeld from Darmstadt, Germany, harnesses said signal fluctuations into musical structures that are surprisingly harmonious, a kind of materialistic drone/ambient music. While the raw material of Rosenfeld’s compositions is noise in the electrical sense, it is not noisy in an acoustical way. Using loopers, mixers, and various effects devices, Circuitnoise sculpts pure electricity into opulent dronescapes which acknowledge the fact that, like all other electronic music, they are totally dependent on electricity supply. Their tongue-in-cheek titles such as “Uploading Incomplete Data” or “Memory Leak Isolation” emphasise the potential noisiness (aka vulnerability) of our highly digitised lifeworld.

File under: sound art, drone, ambient

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VITAL WEEKLY

From Darmstadt, Germany hails Circuitnoise, a project of Jens Rosenfeldt, whose aim it is to 'discover the vast field of random noises through electronic devices'. There is no specification as to what these devices are, but Circuitnoise uses loopers, mixers and various effects devices and the result is quite an interesting take on the notion of power electronics and power drone music. These can be quite loud and forceful from time to time, such as in the opening piece 'Streaming Client Out Of Sync', but it seems to me that noise is not a goal in itself. 'Uploading Incomplete Data' (all of the titles read a bit like computer instructions, which I think is funny, as it doesn't have much to do with the world of computers, but rather of analogue and electrical sources), already the second track here, is quite a mellow piece of introspective sounds. And that turns out to be the idea of this release; strong powerful, almost noises like pieces are cut with atmospheric pieces of music and that works quite well. A few days ago I was down with the flue and I played this one a couple of times at a rather mediocre volume, which worked quite well. When I was feeling better I played this at the volume that no doubt is required for such a thing and it still felt like Circuitnoise is someone who know what he is doing, which for me in the world of noise is always a big plus. An excellent release.
(FdW)

www.vitalweekly.net/1023.html

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EIGENGRAU

Ich freue mich ja immer besonders, wenn es mal wieder eine neue Platte von einem Projekt aus meiner im Bezug auf Industrial eher unterversorgten Ecke Deutschlands vorzustellen gibt. Und zu meiner Freude erschien dann ausgerechnet an meinem Geburtstag Corrupted Cloud Transmissions. Jens Rosenfeld alias Circuitnoise aus Darmstadt hat es mir allerdings mit dem Reinhören nicht ganz einfach gemacht – als der Bandcamp-Player mir “streaming client out of sync” anzeigte, checkte ich erstmal fluchend meine Browesereinstellungen – bis ich endlich kapierte, dass das der Titel des ersten Songs war und ich einfach auf ‘play’ drücken konnte. Ha!
Der Name Circuitnoise ist Programm – zufälliges Rauschen und Störsignale von allerlei elektrischen Geräten und Schaltkreisen dienen als Ausgangsmaterial, welches dann in musikalische Struktur gebracht wird. Das Ergebnis lässt sich am ehesten in die Drone/Ambient-Ecke einordnen, mit hin und wieder einem Fuß in der PowerElectronis-Tür, unterscheidet sich aber von vielen anderen Projekten durch den immer präsenten Klang roher Elektrik. Mal in Form eines bedrohliches Knisterns, als wäre die ganze Soundkulisse statisch aufgeladen, mal in Gestalt brutalen, niedrigfrequenten Oszilierens, bei dem man unwillkürlich an Teslaspulen denken muß. Aber die Ästhetik des elektrischen Noise bleibt stets präsent, wird nie durch Postprocessing und Effekte übertüncht und verleugnet.
Somit stellt Corrupted Cloud Transmissions unter Beweis, daß der Ansatz von Circuitnoise nicht nur konzeptionell interessant ist, sondern dabei ganz wunderbare Schwallwelten entstehen können.

zentrale-eigengrau.org/wordpress/circuitnoise-uninitialized-memory-access/

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BAD ALCHEMY 89

Mir sind schon größere Ambitionen untergekommen, als die "to discover the vast field of random noises through electronic devices." Aber da unterschätze ich womöglich den experimentellen Eros bei einem elektrophilen Geist. Jens Rosenfeld, der sich in Darmstadt CIRCUITNOISE nennt, stellt seinen Corrupted Cloud Transmissions (ACLE 1022, CD-R) ein Zitat von Nikola Tesla voran, dem ein neues Nachleben beschieden scheint, seit David Bowie ihn in "The Prestige" (2005) verkörperte. Circuitnoise erzeugt mit Loopern und Mixern und was er sonst noch braucht, um Elektronen zu bändigen, knatternd mäandernde Rauschbänder mit körnig zischendem und brausend pratzelndem Scheinleben. Wie mitten in einem Wind- oder Eiskanal ist man dem Ansturm harscher Pixel ausgesetzt, die sich rau surrend Bahn brechen. Es gibt leichte Fluktuationen und eine Art Pulsieren, aber keine Atempause und nur kurz die Hoffnung, dass das Ziel des fräsenden Monsterwurms woanders liegt, als wo wir gerade stehen. Die Titel deuten mit 'streaming', 'data', 'memory access' und 'memory leak' süffisant an, dass solcher Noise Information transportiert und dass Daten alles andere als schmerzfrei und reibungslos zu haben sind. Also muss es wohl brodeln, flackern und motorisch wummern. Und nach einer gewissen Gewöhnung befindet man sich tatsächlich in einem Ambiente, in der eine Arbeit vonstatten geht, die nun mal sein muss. Zeit, über die Schönheit des Dröhnens und Rauschens zu philosophieren, über die Logik von Oszillationen und die Körnung von Mustern, die sich, nicht ohne stechende Sprühkraft, in helldunkler Schattierung voran schieben, über schweifendes Sirren und Rütteln und ein Strömen, als bestünde der Datenfluss aus Quarz. Man möchte ja fast lächeln, dass die digitalen Rechenleistungen in ihrer lautlosen Hermetik, so schön vergröbert und versinnlicht, sich dem Motorischen, ja sogar dem Naturhaften anverwandeln lassen.

www.badalchemy.de

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FREISTIL

Circuitnoise aka Jens Rosenfeld spielt auf corrupted cloud transmissions (CD mit einer Auflage von 50 Stück und auch in brauner Kartonhülle) mit Stromkreisen und deren geräuschhaften Potentialen. Er widmet sich elektromagnetischen Störsignalen von Smartphones, Tablets und Computern, die er in einem weiteren Schritt als musikalisches Material verwendet. Das Album umfasst sieben Nummern und ist sehr absolut. Schon die erste Nummer, Streaming Client out of Sync, gefällt durch ihre noisigen, puren Sounds. Die Drehbewegungen an den Mischpultreglern lassen sich hier so richtig mitverfolgen, mal geht’s rauf, mal runter. Diese fesselnde Anfangsenergie setzt sich im Laufe des Albums nur bedingt fort, was dennoch verständlich ist, da Rosenfeld sich mit seinem Material auf eine doch recht differenzierte Art auseinandersetzt. Dementsprechend verspricht dieses Album mehr Soundexperimente als musikalische Verläufe im engeren Sinne.

Katrin Hauk

freistil.klingt.org

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