live at lab​.​30

by -EMERGE-

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1.

about

live 01.11.10
lab.30, Augsburg

former available as CD-R / SOLD OUT !

emergeac.wordpress.com

credits

released June 25, 2013

In his first ever performance at lab.30, local Augsburg artist EMERGE used coins and digital effects as the sole sound sources. Working with contact microphones and samplers, he creates a huge variety of metallic textures ranging from scraping microsounds to the ecstatic thunder of percussion.

Abstract though they are, these sounds invite the listener to travel through imaginary steel mills and building sites, through urban wastelands and into a hazy digital future. This recording has a lot to offer both for listeners who are into crispy glitch electronica and fans of the more visceral sounds of Einsturzende Neubauten. Thanks to amplification, EMERGE pulls this off without stealing equipment from building sites, using just the tiniest pieces of everyday metal, namely, small change.

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BAD ALCHEMY

Einen Tag vor Baker spielte EMERGE Live at lab.30 (ACLAB 1006, CD R), einen metallhaltigen Set von 39 min. Er lässt eine Kanonenkugel in einem XXL-Roulette kreisen, schüttelt einen großen Eimer voller Dukaten. Wenn man nur alles an der Sound Culture für bare Münze nehmen könnte. Augenzeugen können jedoch berichten, dass Emerge tatsächlich mit Kleingeld und Kontaktmikrophonen hantierte. Kleine Tricks für große Illusionen. Der eiserne Duktus weckt Reminiszenzen an jenen Teil der Industrial-Ästhetik, die 'industrial' wörtlich genommen hat. Perkussives Rumoren schallt wie aus dem Innern großer Hohlkörper, wie aus Kontainern. Grobe Motorik und dumpfes Gepoche changiert mit kratzigen Geräuschen und windig wummernden in einer allgemeinen Tiefbau-Low-Fidelity. Ein Anklang an Organum ist wohl nicht ganz von der Hand zu weisen. Aber Sascha Stadlmeiers Klangkaskaden suchen schon eigene Zugänge zur Imagination, jetzt mit brachialen Detonationen, aber weiterhin mit einer Art Unterwassersound. Kleine Gesten übertragen sich als heftige Ausschläge, flattrig gewellten, knirschend gescharrten. Lange dominiert der händische Aspekt (mit Echoeffekten) den automatischen. Manchen Sounds scheinen Flügel zu wachsen, mit denen sie davonflattern. Oder sind das die Thaler, die von 'Unten' nach 'Oben' 'fliegen'?

badalchemy.de

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